Film – Kunst – Politik

Roland Erb, Gedichte, sèrieAlfa 65, 2015 (Übersetzung ins Farsi)
Grand’Art – Correggio: Die Madonnen, Dokumentarfilm von Hector Obalk, Arte F 2010, Erstausstrahlung: 24.01.2015
Grand’Art – Correggio: Die Kuppeln, Dokumentarfilm von Hector Obalk, Arte F 2014, Erstausstrahlung: 11.01.2015
Beatrice Minda, Iran.Interrupted, Privathäuser in Iran: Einblicke in eine verborgene Welt, Hatje Cantz 2014 (Texte von Asghar Farhadi, Shahrnush Parsipur)
The Stone Garden, Film von Parviz Kimiavi, Haus der Kulturen der Welt, Berlin Documentary Forum 3, Mai 2014 (englische Untertitel)
Tunesien – Künstler für die Freiheit, Dokumentarfilm von Serge Moati und Clément Lebateux, Arte F 2014, Erstausstrahlung: 28.5.2014
Das fehlende Bild, Dokumentarfilm von Rithy Panh, Arte F 2013, Erstausstrahlung: 9.10.2013
I Love Democracy – Iran, Dokumentarfilm von Barbara Necek, Arte F 2013, arte 11.6.2013 Asef Bayat, Teherans Paradoxien. Schlachtfeld zwischen religiösen Eiferern und säkularem Widerstand, Lettre International 92, Frühjahr 2011
Janet Afary, Sexualökonomie in Iran, Lettre International 88, Frühjahr 2010 (aus dem Englischen)
Hossein Bashiriyeh / Danny Postel, Revolte und Machtkrise, Lettre International 88, Frühjahr 2010 (aus dem Englischen)
Amir Hassan Cheheltan, Persisches Paradies, Lettre International 88, Frühjahr 2010
Amir H. Cheheltan, Es geht um Erdöl? Dass ich nicht lache!, FAZ (12.02.2010)
Amir H. Cheheltan, Die Bewegung verbannt den Tod, FAZ (02.07.2009)
Amir H. Cheheltan, Gestern, in Teheran, FAS (21.06.2009)
Amir H. Cheheltan, Der Politiker ist unser Feind, FAZ (19.06.2009)
Amir H. Cheheltan, Es gibt kein Zurück, DIE ZEIT (19.06.2009)
Amir H. Cheheltan, Hier spricht Teheran!, FAZ (13.01.2009)
Gehst Du nach Kabul… Afghanische Mädchen berichten, Pamas Verlag, Köln 2008 Amir Hassan Cheheltan, Die Gedankenpolizei, SZ (15.10.2008)
Amir H. Cheheltan, Wir und die Amerikaner, FAZ (22.08.2008)
Amir H. Cheheltan, Im Land der Blumen und Nachtigallen, SZ (18.06.2008)
Amir H. Cheheltan, Warten auf den verborgenen Imam, FAZ (12.03. 2008)
Amir H. Chehetan, Das unvollendete Projekt – Die Entwicklung Teherans, in: Fikrun wa Fann (2008)
Amir H. Cheheltan, Verschämtes Starren auf die Scham, SZ (29.01. 2008) Amir H. Cheheltan, Von Berlin nach Teheran, DW-World.de (07.07.2007)
Amir H. Cheheltan, Das verbotene Wunder, SZ (30.10.2007) Amir H. Cheheltan, Es wird ein Wunder geben, FAZ (12.09.2007)
Amir H. Cheheltan, Die beerdigte Krise, FAZ (04.05.2007)
Amir H. Cheheltan, Megacitys XI: Teheran. Letzte Station vor der Hölle, SZ (10.04.2007) Amir H. Cheheltan, Lesen lehren die Dämonen, FAZ (02.01.2007)
Amir H. Cheheltan, Gott behüte, FAZ (29.05.2006)
Amir H. Cheheltan, Iran unter Artenschutz, FAZ (06.04.2006)
Amir H. Cheheltan, Der unsichtbare Himmel, FAZ (28.12.2005)
Abbas Maroufi, Mullahs auf der Tribüne, Welt am Sonntag (11.12.2005)
Amir H. Cheheltan, Der sanfte Weg des Übertritts in die Moderne, FAZ (02.11.2005)
Amir H. Cheheltan, Tod der Revolution!, FAZ (02.09.2005)
Amir H. Cheheltan, Milde Reformer und harte Militaristen, FAZ (13.06.2005)
Amir H. Cheheltan, Tod eines Straßenschläfers, FAZ (01.04.2005)
Shahriar Mandanipour, Ich habe noch einen Traum in Berlin, Bayern2Radio, Kulturjournal (06.03.2005)
Abbas Maroufi, Politik als Strafe Gottes, DIE ZEIT (17.02.2005)
Amir H. Cheheltan, Die Zeit könnte sich doch uns anpassen, FAZ (20.12.2004)
Amir H. Cheheltan, Teheran wartet auf das große Beben, FAZ (05.08.2004)
Amir H. Cheheltan, Nur die Lüge ist wahr, FAZ (15.06.2004)
Amir H. Cheheltan, Teheran will Trauer tragen, FAZ (05.04.2004)
Amir H. Cheheltan, Kein Himmel über Teheran, FAZ (01.03.2004)
Abbas Maroufi, Setz dich hin und schreib!, taz (19.04.2004)
Abbas Maroufi, Weshalb habt ihr nicht gekämpft?, DIE ZEIT (29.01.2004)
Abbas Maroufi, Ein kleines Fenster genügt, in: Rohkunstbau (Katalog), Berlin 2004
Interview mit Spojmaï Zariab (Afghanistan), LiteraturNachrichten 77, April-Juni 2003
Das Lied der Verletzung, Dokumentarfilm von Alireza Ansarian, Arte, F/Iran 1999, arte 11.7.2001
S. Morteza Mardiha, Wir sind die Revisionisten der Islamischen Revolution, FAZ (31.08.1999) Morgen wird es auf schreckliche Weise zu spät sein. Offener Brief iranischer Militärs an Khatami, FAZ (22.07.1999)
Abbas Maroufi, Ich werde dieses Land verlassen, DIE ZEIT (01.09.1998)

Rezensionen

cheheltan-revolutionsstrasse

Das Buch enthält keine Zeile gegen den Islam, nicht einmal gegen die Regierung oder die Herrschaft der Mullahs. Aber es zeigt, wie ein System, das sich jeder öffentlicher oder demokratischer Kontrollmechanismen entzieht, sich aufgrund des Egoismus seiner Vollstrecker zwangsläufig aushöhlen muß. …[Teheran Revolutionsstraße] erscheint nun erstmals überhaupt auf Deutsch, in der meisterhaften Übersetzung von Susanne Baghestani, und ist Weltliteratur, bevor es überhaupt etwas anderes war. Stefan Weidner, FAZ 

Zoya Pirzad Lichter

Zoya Pirzad hat ein wunderbar vielstimmiges und leichtes Zeitbild aus dem Iran der 60er Jahre geschrieben, als die Gesellschaft noch nicht so monolithisch geschlossen war wie unter den Mullahs. Dass dieser humorvolle Blick auf die Missgeschicke des Lebens und die Verwicklungen des Alltags sich nach dem Erscheinen 2001 zu einem mehrfach ausgezeichneten Bestseller entwickelt hat, ist ein positives Zeichen aus einem Land, von dem wir überwiegend schlechte oder beunruhigende Nachrichten hören. Deutschlandradio

bamdad khomar

Der Morgen der Trunkenheit ist ein Glücksfall für die orientalische Literatur. Er ist ein Glück für seine Leser. Stefan Weidner, Berliner Zeitung

Rahimi - Erde und AscheRahimi schreibt gegen den Krieg, den Schrecken, und das Vergessen. Er erzählt mit beklemmender Intensität eine schlichte Geschichte: die eines alten Mannes und seines Enkels, die als Einzige eine Vergeltungsaktion der sowjetischen Besatzungsarmee gegen ihr Dorf überlebt haben. Roman Leick, Der Spiegel

Stiegler Logik der Sorge

Stieglers Bändchen gehört aus diesem Grunde zu jenen heute raren Theorien, die ihr Wissen unmittelbar als eine Anleitung zur Tat darstellen (und das macht die aufgeregte, manchmal aufgeladene Stimmung des Textes aus): Wenn es so ist, wie es ist, das heißt, wenn es ums Ganze geht – und wie sollte es anders sein, da die kritische Theorie keine Lücke lässt, mit der die Annahme eines Ganzen sich in Luft auflösen würde -, dann muss daraus dies und jenes, dann muss (und dieses Müssen muss in den Ohren harmonisch, ohne dissonanten Einspruch und destruktiven Widerspruch ertönen) aus dem schlechten Sein ein gutes Sollen folgen. Nur so geht es. Insofern kann man sagen: Das Büchlein gegen die Psychomächte hat es in sich. Eberhard Rathgeb, FAZstiegler biopolitik

Rezensent Joseph Hanimann schätzt diesen zweiten Band von Bernard Stieglers „Logik der Sorge“, auch wenn er einiges kritisch betrachtet. Er rekapituliert Stieglers Auseinandersetzung mit Foucault und seine Kritik an der Kulturindustrie. Diese führt in seinen Augen indes nicht weiter als Adornos Kritik der Kulturindustrie. Anregend findet er Stieglers Überlegungen allerdings dort, wo er seine Diagnose in eine Theorie der Sorge einbindet. Hier wird das Buch für ihn geradezu zu einem „Manifest gegen die Fahrlässigkeit“. Allerdings kommt er nicht umhin, Stieglers Projekt über die Logik der Sorge vorzuhalten, es mangle ihm an einem „stringenten Gesamtkonzept“. So scheinen ihm ganze Kapitel über Marcuse oder Agamben für die Analyse „unerheblich“. Zudem moniert er eine Tendenz zum „philosophischen Jargon“, der die Lektüre erschwert. Umso lobt er die klare und prägnante Übersetzung von Susanne Baghestani. FAZ via Perlentaucher